{"id":1,"date":"2014-02-12T22:05:10","date_gmt":"2014-02-12T22:05:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/?p=1"},"modified":"2019-01-08T15:55:56","modified_gmt":"2019-01-08T13:55:56","slug":"hello-world","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/plan2013\/","title":{"rendered":"Der Plan (und dessen Abwesenheit)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.projectpenniless.com\/wp-content\/uploads\/Paths_containership.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.projectpenniless.com\/wp-content\/uploads\/Paths_containership-300x204.jpg\" alt=\"First path\" width=\"300\" height=\"204\" class=\"alignleft size-medium wp-image-46\" srcset=\"http:\/\/www.projectpenniless.com\/wp-content\/uploads\/Paths_containership-300x204.jpg 300w, http:\/\/www.projectpenniless.com\/wp-content\/uploads\/Paths_containership-1024x699.jpg 1024w, http:\/\/www.projectpenniless.com\/wp-content\/uploads\/Paths_containership-700x477.jpg 700w, http:\/\/www.projectpenniless.com\/wp-content\/uploads\/Paths_containership.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auf der Karte l\u00e4sst sich ja schon wunderbar erkennen, was eigentlich der Plan sein sollte. Von Deutschland aus eine kleine Schleife \u00fcber \u00d6sterreich und Schweiz, um ein paar Freunde zu besuchen, anschlie\u00dfend hoch nach D\u00e4nemark und dort mit einem Containerschiff nach Kanada. So war der Stand noch Mitte 2013, da ich zu diesem Zeitpunkt genanntes Schiff gefunden hatte, dass mich h\u00e4tte mitnehmen k\u00f6nnen. Nach Analyse meiner damaligen Situation gab es letztlich drei Punkte, die entscheidend f\u00fcr den Zeitpunkt sein w\u00fcrden, an dem ich mich auf den Weg mache. Meine finanzielle Grundlage, die Gegebenheiten in den ersten L\u00e4ndern, die ich besuchen w\u00fcrde und eine M\u00f6glichkeit, den Atlantik zu \u00fcberqueren. So stellte sich schnell heraus:<\/p>\n<ul>\n<li>Kontra Abfahrt 2013: meine Finanzen waren schlecht, das h\u00e4tte nicht mal f\u00fcr ein gutes Zelt gereicht<\/li>\n<li>Kontra Abfahrt 2013: demzufolge schlechte Ausr\u00fcstung <strong>und Mitte Winter in Kanada?!<\/strong><\/li>\n<li>Pro Abfahrt 2013: f\u00fcr die \u00dcberfahrt hatte ich ein Schiff<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">2:1 f\u00fcr eine Verschiebung der Abreise, denn eigentlich wollte ich noch im Sommer 2013 los. Da vom kooperierenden Schiffahrtsunternehmen &#8211; um dessen Containerschiff es hier geht &#8211; eine Zusage f\u00fcr einen noch abzukl\u00e4renden Zeitpunkt hatte und sich dieser nicht auf Sommer 2013 allein belief, erschien es wie eine gute Idee, die Abreise hinauszuz\u00f6gern. Damit hie\u00df es sechs Monate arbeiten und dann die \u00dcberfahrt wagen. Generell hat diese Idee ja auch funktioniert, denn meine Situation hat sich stark verbessert, nur habe ich keine Transportm\u00f6glichkeit \u00fcber den Atlantik mehr. Wie das? Die Schiffahrtsgesellschaft ist abgesprungen. Und so stehe ich hier:<\/p>\n<ul>\n<li>Pro Abfahrt 2014: mittlerweile kann ich mir eine halbwegs gescheite Ausr\u00fcstung erlauben<\/li>\n<li>Pro Abfahrt 2014: hey, in Kanada ist dann Sommer! Pi\u00f1a Coladas am Strand! (oder so in der Art)<\/li>\n<li>Kontra Abfahrt 2014: oh, das Meer&#8230; ja genau<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit hat sich die Situation dann wohl um 180\u00b0 gedreht. Der aktuelle Stand ist also viel Wille, wenig Geld und kein Schiff. Und das m\u00fcssen wir \u00e4ndern. Damit begann die aktuelle Suche nach einem Schiff.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Woher kriegt man \u00fcberhaupt so eine \u00dcberfahrt ohne Geld? Man muss m\u00f6glichst dreist fragen. Frachtunternehmen nach Frachtunternehmen anrufen, mit den Zust\u00e4ndigen verbinden lassen und nach <abbr title='Arbeiten f\u00fcr einen Platz auf den Schiff und somit &#039;kostenfreie&#039; \u00dcberfahrt' rel='tooltip'>Hand gegen Koje<\/abbr> fragen. Wenn man im letzten Jahr bereits fast alle gr\u00f6\u00dferen Unternehmen abgeklappert hat, die man finden konnte, ist diese Option nat\u00fcrlich fast ausgereizt. Gerade im westlichen Teil der Welt kriegt man so eine Position auf einem kommerziellen Schiff auch eher schlecht, denn mit Kosten f\u00fcr Versicherung\/Steuern f\u00fcr dieses und jenes, bleiben in der Abrechnung am Ende gerne mal rote Zahlen f\u00fcr einen Mitreisenden stehen. Die Arbeitskraft eines Ungelernten allein wiegt diese eher nicht auf und so sind nur wenige Betriebe bereit, hier zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Alternative bleiben somit Kreuzfahrt-Schiffe und Privatpersonen. Bei ersteren arbeitet man dann vielleicht im Restaurant oder begr\u00fc\u00dft die G\u00e4ste im Namen des Veranstalters, aber solche Stellen sind gerade f\u00fcr einzelne \u00dcberfahrten fast genauso rar ges\u00e4t wie obige Kategorie. Es hilft nat\u00fcrlich, zwei Sprachen zu sprechen und Englisch ist dabei grunds\u00e4tzlich ein Muss.<br \/>\nBei Privatpersonen handelt es sich nicht selten um erfahrene Segler mit eigenem Boot, die noch eine Mannschaft ben\u00f6tigen, um ihnen beim F\u00fchren des Schiffs zu helfen. Problem hier: wer nicht segeln kann, ist auch keine gro\u00dfe Hilfe. Da ich mich selbst bisher nur mit einem Surfbrett \u00fcber dem Wasser gehalten habe, kann ich mich nicht mal als &#8222;seetauglich&#8220; bezeichnen, ohne doppelt die Finger zu kreuzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit h\u00e4tten wir also drei M\u00f6glichkeiten, den Atlantik zu \u00fcberqueren, wenn man nicht selbst an einem Hafen ist. In einem solchen Fall k\u00f6nnte man nat\u00fcrlich die vor Anker liegenden Schiffe pers\u00f6nlich abklappern &#8211; mit einer angeblich h\u00f6heren Erfolgswahrscheinlichkeit &#8211; aber wenn auch ich meine sechs Monate Arbeit in <abbr title='K\u00fcstenstadt im Nordosten Deutschlands' rel='tooltip'>Greifswald<\/abbr> verbringe, ist da noch kein internationaler Hafen in realistischer Reichweite. Bleiben wir also bei diesen drei Punkten &#8211; bei denen ich in keinem Fall die erste Wahl bin &#8211; und versuchen mit mehr M\u00fche die mangelnde Eignung auszugleichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bild zeigt schon ganz sch\u00f6n, wie es losgehen sollte. Von Deutschland aus eine kleine Schleife \u00fcber \u00d6sterreich und Schweiz um ein paar Freunde zu besuchen, anschlie\u00dfend hoch nach D\u00e4nemark und \u00dcberfahrt nach Kanada. Von wegen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":46,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}