{"id":43,"date":"2014-02-15T21:05:37","date_gmt":"2014-02-15T21:05:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/?p=43"},"modified":"2019-01-08T15:55:56","modified_gmt":"2019-01-08T13:55:56","slug":"well-what-happened-last-year","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/letztesjahr\/","title":{"rendered":"Was war eigentlich letztes Jahr?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dieser Post ist nicht Teil meines eigentlichen Abenteuers und sollte eher als Appendix verstanden werden. Sein Sinn ist es, einige Referenzen in den letzten Posts in Kontext zu setzen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich im Januar wieder in Deutschland angekommen war, verbrachte ich einen Monat damit, dar\u00fcber zu gr\u00fcbeln, was ich als n\u00e4chstes tun sollte. Ohne Erfolg, wie du dir wohl vorstellen kannst. Der \u00fcbliche Weg w\u00e4re einfach: Schule, Studium, Arbeit. Beim Studieren m\u00fcsste ich mich sowohl festlegen <strong>welches<\/strong> Fach, als auch <strong>wo<\/strong> ich dieses lernen sollte. Weder f\u00fchle ich mich wohl damit, Maschinenbau aus dem Grund zu studieren, dass es die erste Disziplin war, die mir einfiel, noch bin ich mir damit sicher, mehrere Jahre in Deutschland zu leben, w\u00e4hrend ich meine Bildung vorantreibe. Herumzusitzen und nichts zu tun ist nat\u00fcrlich nur noch schlimmer und so begann ich im M\u00e4rz ein freiwilliges \u00f6kologisches Jahr in der Biotechnologie. Nach etwa drei bis vier Monaten, die ich bei der BRAIN AG verbracht hatte, begann sich mein Plan f\u00fcr die Reise zu formen und nach sechs Monaten F\u00d6J k\u00fcndigte ich meine Stelle. Das war dann Ende August und ich hatte bereits die Entscheidung gefasst, f\u00fcr die n\u00e4chsten paar Monate nach Greifswald zu ziehen. Nur ein paar Kleinigkeiten waren vorher noch zu erledigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So verging der n\u00e4chste Monat recht z\u00fcgig, w\u00e4hrend ich in Vorbereitung auf die Reise meine letzten Impfen hatte und mich meiner Weisheitsz\u00e4hne entledigte. Die h\u00e4tten so oder so bald rausgemusst, aber ich wollte nicht, dass es in S\u00fcdamerika oder irgendeinem anderen Ort, wo medizinische Versorgung schwer zu kriegen oder die Versicherung unklar sein k\u00f6nnten, dazu kommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Oktober bewegte ich mich dann also in Richtung Ostsee und obwohl ich bereits von Darmstadt aus nach einer Arbeitsstelle gesucht hatte, waren meine Bem\u00fchungen bisher nicht von Erfolg gekr\u00f6nt gewesen. Ich musste mich beeilen, denn jeder Moment ohne Einkommen bedeutete weniger Geld f\u00fcr die Reise selbst und so war es mir eigentlich ziemlich gleich, welcher Job es denn sein w\u00fcrde. Letzen Endes hatte ich eine Chance bei einem Callcenter, einem Lieferservice und einem Supermarkt.<br \/>\nW\u00e4hrend ich versuchte Produkte f\u00fcr Bofrost zu verkaufen, musste ich feststellen, dass meine Empathie wohl zu ausgepr\u00e4gt f\u00fcr diesen Job ist. Diese muss man wohl ausstellen k\u00f6nnen, wenn man jemandem ein Produkt aufzudr\u00e4ngen versucht, dass er eindeutig nicht will.<br \/>\nIn Greifswald gibt es f\u00fcr BurgerKing doch tats\u00e4chlich einen Lieferservice. Klingt komisch? Ja, f\u00fchlt sich auch so an. Wenn auch ich nicht unbedingt in der K\u00fcche einer der gro\u00dfen Fastfood-Ketten arbeiten wollte, st\u00f6rte es mich nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig, durch die Gegend zu fahren und Burger auszuliefern. Das ging auch eine kurze Weile gut, bis es klar wurde, dass nicht alle Teile des &#8211; bisher nur m\u00fcndlichen &#8211; Vertrags von Anfang an offengelegt worden waren. Ich belasse es dabei, dass ich nicht freiwillig mit Bereitschaftsdienst arbeite, wenn ich f\u00fcr meine &#8222;nur&#8220; zur Verf\u00fcgung gestellte und nicht gearbeitete Zeit nicht bezahlt werde und dann nicht mal Mindestlohn kriege.<br \/>\nSo kam ich dann zum Netto, wo ich seit Dezember als Verk\u00e4ufer arbeite. Wenn auch der Einstieg etwas hart war, ist diese Stelle doch bei weitem besser als die ersten beiden Alternativen und seit meiner Versetzung in eine andere Filiale bin ich eigentlich ganz gl\u00fccklich damit. <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hoffe, das hat die letzten Posts etwas klarer gemacht und dir hat der Artikel gefallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die letzten zw\u00f6lf Monate hatte ich bisher nur recht kurz gefasst, und das w\u00fcrde ich gerne noch einmal f\u00fcr Interessierte \u00e4ndern.<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":156,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,6],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":288,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43\/revisions\/288"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/156"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.projectpenniless.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}